Ein Licht, ein Staunen, ein Gedanke.
Ich wache auf, gleich morgens ein Gedanke. Die Sonne scheint auf mein Gesicht, wie herrlich ist die Wärme. Der Weg zum Fenster, ein Blick hinaus. Doch dann der Schreck: Die Erde dreht sich.
– Unaufhaltsam –
Mein Kopf gen Himmel, ein Wölkchen lacht. Von links nach rechts, der Wind treibt sie. Ihr Schatten wandert über das Gras. Und alles lebt. Es geht voran. Diese Schönheit erfreut mein Herz. Die Seele lacht, mein Körper zittert. Vor Glück.
Ich freue mich. Hab keine Angst. Warum fürchte ich mich nicht?
Ich weiß, es geht und dreht und lebt sich alles mit einer solchen Leichtigkeit, dass meine Sorgen und mein Kummer mir ganz plötzlich unbedeutend scheinen.
Der Weg vom Fenster, ein Augenblick nur, so schien es mir. Die Welt blieb stehen.
– Angehalten –
Doch der Gedanke: Eine Sekunde. Die Ewigkeit.
Ich denke an einen Grashalm, der im Wind tanzt, in einem Spiel aus Licht und Schatten.