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Keine Bilder. Kein Filter. Nur Worte.

Was ich nicht erklären kann, zeige ich dir trotzdem.

Manches in mir lässt sich nicht greifen, kaum benennen und noch seltener beweisen. Aber es wirkt in allem, was ich schreibe, denke, tue oder lasse. Wenn du genau hinschaust, wirst du nicht nur mich erkennen, sondern vielleicht auch etwas in dir selbst.

Das Ich...

...ist jemand, der zu viel denkt, um sich in einfachen Antworten wohlzufühlen, und zu viel fühlt, um im Denken allein zu bleiben. Mein Weg begann als Tischler, führte durch Werkstätten, Projekte, Maschinenhallen und Ideenräume. Ich habe mit den Händen gearbeitet, mit dem Kopf geplant, mit dem Herzen gehadert und irgendwann gemerkt, dass ich mehr bin als ein Beruf. Mehr als ein Lebenslauf. Mehr als ein Funktionsprofil.

Dieser Blog ist kein Projekt zur Selbstvermarktung. Er ist mein Versuch, mich sichtbar zu machen; nicht mit Bildern, sondern mit Spuren. Mit Widersprüchen, Erkenntnissen, inneren Bildern und offenen Fragen. Ich will nicht glänzen. Ich will verstanden werden. Und manchmal einfach nur existieren dürfen, so wie ich bin.

Was mich ausmacht, lässt sich nicht in drei Stichworten sagen. Ich bin nicht immer leicht, aber meistens echt. Ich kann still oder verspielt sein wie ein Kind und gleichzeitig denken wie ein alter Mann. Ich suche nicht nach Aufmerksamkeit, sondern nach Verbindung. Und wenn ich schreibe, dann nicht um zu erklären, sondern um zu zeigen: Schau, so sieht es hier drinnen aus.

Der Weg...

...bestand nie aus der Suche nach einem Ziel, sondern nach einem Ort, an dem ich bleiben darf, ohne mich verstellen zu müssen. Vieles, was ich in meinem Leben getan habe, war richtig. Aber es war selten wirklich meins. Ich funktionierte in Systemen, dachte mit, trug Verantwortung und fühlte mich dabei oft wie ein Fremder. Erst als ich begann, mich selbst ernst zu nehmen, wurde mir klar, dass das nicht genügt.

Heute betrachte ich mein Innenleben nicht als Störung, sondern als Reichtum. Ich habe gelernt, dass Widersprüche keine Fehler sind, sondern Spannungsbögen. Dass Größe und Zweifel sich nicht ausschließen müssen. Dass Klarheit nicht heißt, keine Fragen mehr zu stellen, sondern die richtigen.

Ich glaube, dass es viele gibt, die so denken und fühlen wie ich, aber kaum jemand spricht darüber. Deshalb schreibe ich. Nicht, um laut zu sein, sondern um sichtbar zu werden. Nicht, um zu überzeugen, sondern um anzuregen. Und wenn ich dabei ein bisschen Welt verändere, meine oder deine, dann hat es sich gelohnt.

Und vielleicht...

...ist dieser Ort nicht außen, sondern innen. Und vielleicht wird er größer, je mehr ich teile. Nicht perfekt, nicht endgültig, aber lebendig. Und vielleicht bist du jemand, der hier gern ein Stück mitgeht.